Troubleshooting mit der Recovery Console

Das ist eines der angenehmen Features von Windows 2000. Wie oft war die NT Installation verloren, weil man keine aktuelle Repair-Disk zur Hand hatte. Die Recovery-Console ersetzt zwar nicht die Repair-Disk, doch lassen sich damit einfache Eingriffe im System vornehmen. Häufig macht ein installierten Treiber oder sonstiger Dienst Ärger und Windows verabschiedet sich während des Bootvorgangs mit dem Blue Screen.

Um an die Recovery Console zu kommen, müssen wir entweder mit den Windows 2000-Startdisketten bzw. mit der Windows 2000-CD gebootet werden. Wir wählen R für den Repair Modus und anschließend C für die Recovery Console.

Nach dem Einloggen mit dem Admin-Account wechseln wir ins Verzeichnis %SYSTEMROOT%\System32 und geben den Befehl listsvc ein. Hier werden alle Dienste aufgeführt. Mit dem Befehl disable [Servicename] lassen sich gezielt Dienste deaktivieren.

Um im Falle des Falles nicht auf die Windows 2000-CD bzw. die Startdisketten angewiesen zu sein, kann mit dem Befehl die Datei winnt32 auf der i386-Verzeichnis der Windows 2000 mit dem Parameter /cmdcons die Recovery Console mit ins Bootmenü von Windows 2000 aufgenommen werden.

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